**Pressebericht: Einsatzlage und Hochwasser an der Carolabrücke in Dresden**
*Coswig, Montag, 16. September 2024*
Die Abrissarbeiten an der eingestürzten Carolabrücke in Dresden sind erfolgreich fortgesetzt worden. Feuerwehr und Stadtverwaltung ziehen nach fünf Tagen intensiver Einsätze ein erstes Fazit. Laut Michael Katzsch, Amtsleiter der Feuerwehr Dresden, und Feuerwehrsprecher Michael Klahre konnten die geplanten Arbeiten effizient durchgeführt werden. Die Einsatzkräfte haben insgesamt rund 47 Stunden am Teilabriss gearbeitet und dabei über 13 Großgeräte, 18 Sattelzüge und zehn Abräumcontainer eingesetzt. Zusätzlich war ein 24-Stunden-Hydraulikservice sowie Unterstützung durch zwei Bergepanzer der Bundeswehr vom Typ Büffel im Einsatz.
Die Stadt Dresden kündigte an, dass einige Bagger vor Ort bleiben, um zukünftige Abrissarbeiten vorzubereiten. Insbesondere Zug C der Brücke soll nach Planungen als nächstes bearbeitet werden, wobei die Arbeiten aufgrund des steigenden Hochwassers vorerst pausiert werden müssen.
**Weitere Brücken unter Beobachtung**
Nach dem Einsturz der Carolabrücke hat die Stadt Dresden den Zustand weiterer Brücken mit ähnlicher Bauweise überprüft. Laut Oberbürgermeister Dirk Hilbert stehen dabei unter anderem die Nossener Brücke und die Brücke an der Budapester Straße im Fokus. Es wird ein umfangreiches Monitoring durchgeführt, um eventuelle statische Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in etwa zwei Wochen erwartet.
**Ungewisse Zukunft der Carolabrücke**
Die Zukunft der verbleibenden Teile der Carolabrücke ist weiterhin ungewiss. Oberbürgermeister Hilbert betonte, dass in den kommenden zwei Wochen eine gründliche Prüfung der noch stehenden Brückenzüge stattfinden wird. Erst danach wird entschieden, ob die Brücke komplett abgerissen oder teilweise saniert wird.
**Verkehrsorganisation als zentrale Aufgabe**
Mit dem Wegfall der Carolabrücke, einer der wichtigsten Verkehrsachsen Dresdens, hat die Stadtverwaltung eine Taskforce zur Verkehrsorganisation ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Verkehr bestmöglich zu leiten, insbesondere für den Rad- und Individualverkehr. Einige Bauarbeiten in der Stadt, wie am Körnerplatz, wurden auf ein Minimum reduziert, um Engpässe zu vermeiden. Der Kfz-Verkehr wird vorerst über die Albertbrücke umgeleitet, während die Schillerstraße als Verbindung zum Dresdner Norden in beide Richtungen befahrbar bleibt. Die Brücke sowie das Terrassenufer und der Elberadweg bleiben für den Verkehr bis auf weiteres gesperrt.
**Steigendes Hochwasser: Alarmstufe 2 in Dresden**
Die Hochwasserlage in Dresden spitzt sich zu. Am Sonntagmorgen um 3 Uhr überschritt der Wasserstand der Elbe die 4-Meter-Marke, woraufhin Alarmstufe 1 ausgerufen wurde. Im Laufe des Tages stieg der Pegel weiter auf 5,63 Meter an, was nun Alarmstufe 2 zur Folge hat. Es wird erwartet, dass der Pegel am Nachmittag die 6-Meter-Marke erreicht, wodurch Alarmstufe 3 eintreten könnte. Besonders besorgniserregend ist die Hochwasserlage in Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern.
Dank der schnellen und effektiven Einsatzmaßnahmen konnte die Abrissarbeit an der Neustädter Seite der Carolabrücke erfolgreich abgeschlossen werden, bevor die Hochwassersituation sich weiter verschärfte.
**Ausblick**
Die Stadt Dresden bleibt in höchster Alarmbereitschaft, sowohl in Bezug auf die Brückeninfrastruktur als auch auf die Hochwasserlage. In den kommenden Tagen wird sich entscheiden, wie es mit den Arbeiten an der Carolabrücke weitergeht und wie die Stadt den Verkehr in den Griff bekommen kann.
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*Rico G, Coswig, 16. September 2024*
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Auszeichnung für Pia Engel
Mit der bronzenen Ehrennadel für zehn Jahre Ehrenamt als Prüferin bei der IHK wurde Pia Engel, Geschäftsführerin der WBV Wohnbau- und Verwaltungs-GmbH Coswig, im September 2021 in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden ausgezeichnet.
Bei der festlichen Veranstaltung bedankten sich auch Sachsens Kultusminister Christian Piwarz und der IHK-Präsident Dr. Andreas Sperl für das Engagement aller Prüferinnen und Prüfer. "Es ist so wichtig, den Nachwuchs gut auszubilden", erklärt Pia Engel "und ich selbst lerne auch mit jeder Prüfung immer wieder dazu".

Meißen/Coswig. Am Dienstag zwischen 9 und 13 Uhr sind Unbekannte
in ein Einfamilienhaus im Bereich der Niederauer Straße in Meißen
eingedrungen. Die Täter haben 600 Euro Bargeld, zwei Laptops und diverse
andere Technik im Gesamtwert von etwa 2.000 Euro gestohlen. Sachschaden
entstand augenscheinlich nicht.
Auch von der Romerstraße in Coswig ist ein Einbruch gemeldet worden. Im
Zeitraum 28. Juli bis 2. August haben die unbekannten Täter mehrere
Scheiben eingeschlagen, Räume durchsucht und Möbel beschädigt. Gestohlen
wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand nichts. Der Sachschaden beträgt
etwa 300 Euro.
Gerade jetzt in den Sommerferien rät die Polizei zu besonderer Aufmerksamkeit:
- - Wer fremde Personen sieht, die sich auffällig verhalten, indem sie zum Beispiel Grundstücke ausspionieren, sollte sofort die Polizei anrufen. Auch wer langsam fahrende Autos im Wohngebiet beobachtet, die dort nicht hingehören, sollte die Polizei informieren.
- Wer in den Ferien verreist, sollte Nachbarn oder Verwandte bitten, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen, um Einbrecher abzuschrecken.
Vermögen abgefragt
Radebeul. Unbekannte haben am Dienstagmittag versucht, einen Radebeuler (58) zu betrügen. Die Täter riefen den Mann an und gaben sich als Polizisten aus. Sie behaupteten, dass seine Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte und in Haft müsse. Gegen die Zahlung einer Kaution könne sie frei bleiben. Nachdem die Täter Vermögenswerte des 58-Jährigen abgefragt hatten, beendeten sie das Gespräch. Es kam zu keinem Vermögensschaden
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